Newsletter Juni 2026

Liebe Interessierten der Solawi Tettnang, liebe Solawisten,

Zuerst der Überblick

Die längere Krankheit unserer Betriebsleiterin und ihres Mannes ist für unsere Gärtnerei weiterhin herausfordernd. An dieser Stelle wünschen wir alles Gute und eine baldige Genesung!

Das große Engagement von Fabian und Carmen und eine beeindruckende Solidarität der Mitglieder ermöglichen es, dass der Betrieb weiterläuft. Weiterhin sind alle über wirklich JEDE Mithilfe froh!

Seit kurzer Zeit und gerade noch rechtzeitig vor der großen Hitze läuft die Kühlung in unserem eigenen kleinen Kühlraum – realisiert von unserem Bauteam und E-Team!

Mit viel Kreativität entwickelt unser Bauteam übrigens eigene Arbeitsgeräte, mit denen zum Beispiel 800 Tomaten in kurzer Zeit ins Gewächshaus gepflanzt werden konnten!

Am 9. Juni besuchten 46 Grundschüler:innen der Manzenbergschule Tettnang die Gärtnerei im Rahmen ihrer Projekttage unter dem Motto „fit und munter“ und lernten viel!

Die Vorbereitungen für das Sommerfest am 28. Juni laufen auf Hochtouren! Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns schon auf viele nette Begegnungen!

Zum Anschauen empfehlen wir diesen aufschlussreichen, Hoffnung machenden Bericht: „rbb Story: Die Bodenretter. Ackern mit Zukunft“

https://www.rbb-online.de/doku/o-r/rbb-story/die-bodenretter-ackern-mit-zukunft.html

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Liebe Solawi-Interessierte,

die längere Krankheit unserer Betriebsleiterin und ihres Mannes stellt unsere Gärtnerei weiterhin vor besondere Herausforderungen. An dieser Stelle wünschen wir alles Gute und eine baldige Genesung!

Fabian hat kommissarisch die Betriebsleitung übernommen und hält zusammen mit Carmen den Betrieb am Laufen. Alle bringen sich mit voller Kraft ein, dafür sind wir sehr dankbar.  Die Suche nach neuen Gärtner:innen war erfolgreich: ab Juli kommt Verstärkung!

Nach wie vor wird trotzdem jede helfende Hand dringend gebraucht, um die täglichen Aufgaben zu erledigen.

Einige bewährte Helfer:innen sind wieder regelmäßig eingesprungen, doch es brennt weiterhin an allen Ecken.

Wer also Zeit hat – und sei es auch nur für eine Stunde – ist jederzeit herzlich willkommen, es gibt immer etwas zu tun und der Spaß an der gemeinsamen Arbeit kommt nie zu kurz!

Gelebte Solidarität

In dieser schwierigen Situation zeigt sich überdeutlich, dass die Bezeichnung „Solidarische Landwirtschaft“ von den Mitgliedern auch gelebt wird und letztlich, was diese Betriebsform von anderen unterscheidet:

Als in den Pfingstferien gleich drei von vier Arbeitskräften wegen Krankheit bzw. Urlaub ausfielen, haben sich nach einem Hilferuf spontan so viele Mitglieder zur Ernte eingefunden, dass die Arbeit schnell gemeinsam erledigt werden konnte!

Dafür sagen wir herzlich Danke!

Auch zum kurzfristig angesetzten Aktions-Samstag auf dem Acker am 13. Juni haben sich einige Helfer:innen eingefunden, die die Zwiebeln vom Unkraut befreit und dem Gärtnerteam geholfen haben, den Weißkohl zu setzen.

Gemüse im Juni

Saisongemäß ist nun in der Gärtnerei der Übergang vom Pflanzen zur Pflege.

Fast alle Sommer- und Herbstgemüse sind gesetzt. Jetzt geht es hauptsächlich darum, die Kulturen zu hacken, Unkraut zu jäten, bei der Hitze zu gießen und natürlich zu ernten!

Neben Salaten, Mairübchen, Fenchel, Kohlrabi und Kräutern gibt es Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Zuckerschoten und ab jetzt auch schon Gurken und Zucchini!

Kühlraum in Betrieb

Im März hat unser Bauteam einen kleinen alten Kühlraum in der Nähe ab- und bei uns wieder aufbauen können.

Das E-Team konnte jetzt ein passendes Kühlaggregat finden und nun haben wir endlich die Möglichkeit, kleinere Mengen Gemüse kühl zu lagern. Das erleichtert vieles sehr!

Kreative Lösungen

Um 800 Tomaten-Pflanzen im Gewächshaus zu setzen, hat unser Bauteam schon letztes Jahr ein eigenes Gerät entwickelt! Dazu haben sie einen Farbmisch-Stab für Akkubohrer umgebaut und daraus einen Pflanzlochbohrer gemacht.

Damit kann man in Sekunden die passenden Pflanzlöcher bohren und die Tomaten einfach einpflanzen. Mit dieser Hilfe ist schnell ein Großteil des Gewächshauses bepflanzt!

Besuch einer Schulklasse

Über den Kontakt einer Lehrerin zu einer Ehrenamtlichen ist die Idee entstanden. Die Kinder haben sich die Anzucht und die Pflanzen in den Gewächshäusern angeschaut und in Töpfchen ihren eigenen Kürbis zum Mitnehmen eingepflanzt.

Im Freiland durften sie Mairübchen ernten, die sie mit Karotten, Gurken und Kohlrabi dann gleich gegessen haben. Mit den Kräuterfrauen Claudia, Ruth und Sarah konnten sie im Mörser eigenes Kräutersalz herstellen und mit nach Hause nehmen.

Mit herzlichen Grüßen,
Euer Solawi-Team Tettnang


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